bex – Sie bauen. Wir liefern.

Nam suscipit libero

Lorem Ipsum which looks reason able. The generated Lorem Ipsum is therefore always free.


Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.

Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.

Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.

Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.

Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed dosit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut.

Donec tristique

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed dosit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut.

2500

Vestibulum gravida

2500

Malesuada Fames

90%

Vitae Convallis

1350

Vestibulum vitae Tellus

Proin tincidunt tincidunt

Scelerisque eu lectus.


Aliquam eget

Magnis Dis Parturient


Proin Tincidunt

Cras Eros Elit


Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Selbst in guten Zeiten ist der Baustoffhandel ein Geschäft mit schmalen Margen. Der Nettogewinn liegt bei den meisten Baustoffhändlern typischerweise im Bereich von 2-3 Prozent. Sobald mehr Marge erzielt wird, ist das ein Grund, eine extra Flasche Sekt kaltzustellen. Andere Händler schaffen es jedoch, mehr Marge als der Durchschnitt zu erzielen und in Bereichen von 5 Prozent und mehr zu landen. 

Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp

Durch Lieferservices profitabler werden 
Wie ist sowas möglich? Nicht etwa durch den einen, großen Wurf. Viel mehr stellen diese Unternehmen alias auf den Prüfstand. Wo können Kosten gesenkt werden? Wo können Marge und Gewinn optimiert werden? Hier spielt die Lieferung auf der letzten Meile eine große Rolle. 

Viele Händler messen bereits, wie groß der Anteil der Ware ist, der pünktlich und vollständig (Englisch: „on time and in in full“ oder kurz: OTIF) auf der Baustelle bei den Kunden ankommt. Manche liegen hier bei 60-70 Prozent, doch die Vorzeigeunternehmen kommen auf Werte von 90 Prozent und darüber. Der OTIF-Wert spiegelt also den Servicegrad, die Qualität der Lieferung wider.

Die OTIF-Rate noch ein paar Prozentpunkte zu verbessern ist harte Arbeit – insbesondere, wenn man die ganzen „Schnellschusslieferungen“ einrechnet, die manchmal einfach nötig sind. 

Noch spannender wird es, wenn man sich auch die Profitabilität der Lieferungen anschaut. Schließlich ist es aus Sicht des Händlers nicht nur wichtig, gute Qualität (= gute OTIF-Rate) zu liefern, sondern damit unterm Strich kein Geld zu verlieren bzw. sogar Geld zu verdienen. 

„Der LKW soll nicht nur pünktlich und vollständig liefern, er soll dabei auch Geld verdienen.“

Die Kosten einer Lieferung können dabei sehr aufschlussreich und überraschen sein. Um hierbei Rückschlüsse ziehen zu können, ist eine Betrachtung auf Kundenebene sinnvoll (vereinfachte, beispielhafte Darstellung): 

1. Zunächst ermittelt man einen durchschnittlichen Wert für die Kosten des Kundenservices, in dem man z. B. die Lieferkosten, Personalkosten oder Kosten der Warenfinanzierung (Kreditkosten) für den Kunden hinein rechnet. 

2. Diesen prozentualen Durchschnittswert zieht man von der Bruttomarge jedes seiner (Top-)Kunden ab. 

3. Im Ergebnis wird man feststellen, dass die so auf Kundenebene erzielte Marge sehr stark von der Durchschnittsmarge der analysierten Kundengruppe abweicht. Und oft sind gerade die größten Kunden auch die mit der schlechtesten, gar negativen Bruttomarge. 

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Übung ist: Kunden mit einer stark negativen Abweichung vom Durchschnitt zahlen Ihnen zu wenig im Verhältnis zu dem von Ihnen in Anspruch genommenen Serviceleistungen. Oder noch einfacher: 

„Wieso zahlen Kunden, für die Sie 30 Mal zur Baustelle fahren und Kunden, für die Sie drei Mal zur Baustelle fahren das gleiche?“

Doch nicht jedes Unternehmen hat die Möglichkeit auf dieser granularen Ebene die Kosten des Kundenservices auswerten zu können. Ein anders Verfahren zur Bewertung der Kundenprofitabilität ist die Bewertung der Kunden auf Basis von vier (individuell gewichteten) Faktoren: 

Aus Basis dieser Bewertung können kundenindividuelle Preise deutlich besser und granularer, im Endeffekt „fairer“ eingeordnet werden. Die Kosten des Services werden in der Preisgestaltung besser widergespiegelt. 

DIE LETZTE LOGISTIKMEILE ALS SERVICE- UND PROFITBRINGER
Das zuvor beschriebene Vorgehen benötigt eine gewisse Präzision, Liebe zum Detail und stellt langjährige Praktiken der Bauzulieferindustrie infrage. Doch es geht auf einen wesentlichen Punkt in der Zukunft des Baustoffhandels ein: 

„Wenn Zeit das knappste Gut der Bau- und Handwerkskunden wird, steigt automatisch die Zahlungsbereitschaft für wertschöpfende Services – wie z. B. der zuverlässigen, präzisen und kurzfristigen Belieferung auf der letzten Logistikmeile.“

Kurzfristige Lieferwünsche der Kunden und Engpässe in der eigenen Logistik werden bleiben. Sie gehören zum „Baustoffhändlerleben“. Doch kennt man einmal die harten Zahlen über die Kosten dieser „notwendigen Übel“, lässt sich anders darüber nachdenken. 

Beginnen Sie sich zu fragen, ob Sie aus dem „notwendigen Übel“ nicht eine Tugend machen wollen. Es lohnt sich zu hinterfragen, wie Sie gerade die letzte Logistikmeile abwickeln und aus ungeliebten „Lieferkosten“ Services zu bauen, die Ihre Kunden besser binden und begeistern – und Ihnen letztendlich dabei helfen, regelmäßig Sekt kaltstellen zu können. 

Weitere Beiträge

Baustoffhandel

Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Selbst in guten Zeiten ist der Baustoffhandel ein Geschäft mit schmalen Margen. Der Nettogewinn liegt bei den meisten Baustoffhändlern typischerweise im Bereich von 2-3 Prozent. Andere Händler schaffen es jedoch, mehr Marge als der Durchschnitt zu erzielen und in Bereichen von 5 Prozent und mehr zu landen. Wie ist sowas möglich? Jetzt mehr erfahren.

Mehr lesen

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Jetzt kostenlos für den bex Newsletter anmelden und nichts mehr verpassen

Wie kann E-Commerce im Baustoffhandel funktionieren?

Wie kann E-Commerce im Baustoffhandel funktionieren?

Wie kann E-Commerce im Baustoffhandel funktionieren?

Der klassische E-Commerce über Online Shops bleibt im B2B-Baustoffhandel eine Randerscheinung. Was in anderen Branchen zu funktionieren scheint, ins in der Zusammenarbeit von Bau- und Handwerkskunden mit Ihren Lieferanten ein wunder Punkt.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den Ursachen, die dazu führen, dass E-Commerce im Baustoffhandel in der aktuellen Form eher unbefriedigend funktioniert. Bei bex haben wir viel darüber gelernt, wie es besser funktionieren kann und wo die Stellhebel liegen, um die eigenen Mitarbeiter und die Kunden nicht mit schlechten Online Shops zu frustrieren, sondern mit einfacheren Lösungen zu begeistern.

E-COMMERCE IM GESCHÄFTSKUNDENUMFELD
„Zalando – schrei vor Glück oder schick’s zurück,“ dieses Werbezitat mit dem verbundenen Glücksschrei beim Öffnen der Haustüre für den Zalando-Paketboten ist, in Nachbetracht, der sprichwörtliche „Urknall“ der modernen Form des E-Commerce, zumindestens hier in Deutschland. Der Onlinehandel ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, zentral angetrieben von Internetgiganten wie Amazon oder eben Zalando. 

Auch im Geschäftskundenumfeld wächst die Bedeutung von Onlinehandel rasant: Von 2012 bis 2018 wuchs der gesamte Onlinehandel zwischen Firmen um 430 Milliarden Euro auf 1,3 Billionen Euro Volumen an. Dabei wuchs insbesondere das Volumen über Markplätze und Online Shops: ca. 15% Umsatz kommen jährlich in diesem Segment hinzu. Notwendigkeiten gegenüber der „alten Handelswelt“ dar. Doch die generellen Vorteile und Chancen, wie Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr und den Erhalt einer elektronischen, strukturierten Bestellung überwiegen oftmals. 

Viele Unternehmen aus allen möglichen B2B-Handelssegmenten erkennen bereits die Chancen und überlegen sich, wie sie über digitale Wege bestehenden Umsatz verteidigen und neuen Umsatz erzielen können. 

STATUS QUO IM BAUSTOFFHANDEL
Doch wie ist es um die E-Commerce-Bereitschaft im Baustoffhandel bestellt? Nach wie vor geht der Großteil der Bestellungen per Telefon, Fax und E-Mail ein. Zwar fangen einige Händler nach und nach an, zumindestens die Faxgeräte abzustellen, doch das Grundproblem der analogen, unstrukturierten Bestellung bleibt. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Außen- oder Innendienst nun statt einem Anruf eine WhatsApp (vielleicht sogar als Sprachnachricht) mit einer Kundenbestellung bekommt. 

E-Commerce gibt es in der Baubranche selbstverständlich auch schon mindestens genauso lange, wie es das Internet gibt. Dabei bedeutet E-Commerce meistens das Vorhandensein eines mehr oder weniger guten Online Shops, bei einigen wenigen sogar die Präsenz auf einem Online-Marktplatz. Einige Anbieter, wie z.B. Bausep.de, Benz24.de oder Baustoffhandel-Baudiscount.de sind bereits vor über 10-15 Jahren online gestartet und haben ihr Angebot sukzessiv auf- und ausgebaut. In den letzten Jahren kamen Start-ups hinzu, die, nach eigener Aussage, den Baustoffhandel digital revolutionieren möchten. Dazu gehören z.B. Roobeo oder Bobbie. Auch die großen, etablierten Baustoffhändler haben in den meisten Fällen bereits eine Online-Shop-Lösung parat, die sich jedoch bei genaueren Hinsehen und Ausprobieren als nicht besonders nutzerfreundlich und umständlich erweisen. 

Ist der Baustoffhandel also einer dieser klassischen Märkte, die sich Sorgen um „digitale Disruption“ machen muss und ist dem zukünftig durch den Onlinehandel kein Stein mehr auf dem anderen sein wird? 

HERAUSFORDERUNGEN FÜR HÄNDLER
Spricht man mit Baustoffhändlern über das Thema E-Commerce, bemerkt man oft Unzufriedenheit mit dem eigenen Stand der Umsetzung von E-Commerce-Lösungen im Unternehmen. Oft hängt es damit zusammen, dass der Aufbau von gut funktionierenden E-Commerce-Strukturen der Durchschreitung des Himalaya gleicht. Es ist nicht ein Berg an Herausforderungen, der sich vor Unternehmen auftut, sondern ein ganzes Gebirge: 

Darüber hinaus stehen die steigenden Anforderungen für funktionierende Online Shops auch steigenden Kosten gegenüber. Eine Einführung eines Produktinformations-Managements (PIM) mit der Einführung eines Online Shops inklusive aller Schnittstellen geht schnell in siebenstellige Kostenbereiche. Darin noch nicht eingerechnet sind die Kosten für den Aufbau eigener Digitalkompetenz im Unternehmen, der Schaffung neuer Stellen, der Erzeugung interner Akzeptanz neuer digitaler Lösungen und der Vermarktung der Lösung über den eigenen Vertrieb an die bestehenden Kunden.

HERAUSFORDERUNGEN FÜR KUNDEN
Doch viel wichtiger wie die Frage nach dem Angebot ist, ob die Nachfrage nach E-Commerce-Lösungen bei Bau- und Handwerkskunden überhaupt vorhanden ist? Eine Studie des Instituts für Handelsforschung aus 2018 zeigt, dass bei der Informationssuche und der Transaktion die Bedeutung der digitalen Kanäle aus Kundensicht bereits überwiegt. An der Kundenbereitschaft, digitale Lösungen zu nutzen, scheint es also nicht zu liegen. Zumindestens kann das nicht pauschal behauptet werden.

Wenn man den Faktor „Bequemlichkeit des Bestellweges“ aus Kundensicht vergleicht, fällt einem relativ schnell auf, woran es liegen könnte, dass die Annahme von digitalen Lösungen wie Online Shops noch nicht die ganz breite Masse getroffen hat. 

In der „alten Welt“ 
– genügte ein Telefonanruf beim Außen- oder Innendienst 
– bzw. ein handschriftliches Fax für eine Bestellung

In der „E-Commerce-Welt“
– Login in einem Online Shop
– Durchklicken mehrerer Produktkategorien und -hierachien 
– Oder Durchsuchen mehrerer tausend Artikeln über die Suchfunktion 
– Finden der richtigen Artikel 
– Befüllung des Warenkorbes 
– Bestellabschluss in mehreren Schritten, Eingabe, Lieferadresse, etc. 

Kurzum: Der Bestellsprozess wurde durch Online Shops und den Händler für den Kunden zwar prinzipiell digitaler, aber nicht unbedingt besser. Die Bequemlichkeit geht verloren. Der Aufwand einer analogen Bestellung, z.B. per Telefon oder Fax, wurde an den Kunden ausgelagert. Die Grundidee ist nachvollziehbar und gut – doch selten für die Kunden so gut umgesetzt, dass diese wirklichen Mehrwert in der Nutzung des Online Shops sehen. 

Dazu kommt, dass es sich zumeist um einen Prozess handelt, der täglich vom Kunden ausgeführt wird. Material wird eben nicht einmal im Monat benötigt und mit Vorlauf samstags aus dem Büro heraus bestellt. Eine WhatsApp untertags funktioniert auf dem Smartphone, das immer zur Hand ist – die wichtigsten Online Shops von Baustoffhändlern funktionieren auf dem Smartphone oder sind als (gute) App verfügbar. 

Wie wir bei bex ein besseres Kundenerlebnis als jeder Online Shop schaffen
„The Online Shop won’t do the Job“ – ein Online Shop alleine bringt es nicht. Im Baustoff- und Baubedarfshandel mit täglich wiederkehrenden Transaktionen müssen Lösungen besser und einfacher sein als ein Online Shop. Das heißt nicht, dass Online Shops schlecht sind, sie lösen jedoch nur 5, 10 oder 15% des Im Handel und bei den Kunden aufkommenden „Digitalisierungsproblems“ in der Materialbeschaffung. 

Bau- und Handwerkskunden benötigen einfache Lösungen, die nicht den Aufwand aus sie auslagern und verlässlich funktionieren. Handwerker gehören auf die Baustelle und sollten so wenig Aufwand wie möglich mit der Beschaffung von Material haben. Und eine Bestellung ist erst dann erfüllt, wenn das Material zu der Zeit an dem Ort ist, wo es benötigt wird. 

Bei bex lösen wir das, indem wir eine App bieten, mit der ganz einfach jegliches Material von allen Händlern per Freitexteingabe bestellt werden kann. Jeder Kunde kann sich über die Zeit einen individuellen Produktkatalog anlegen und aus diesen Produkten bei seinen Händlern bestellen. Jedes Produkt, dass er mindestens einmal bestellt hat, wird automatisch in diesem Katalog hinterlegt.

(Bildquelle: privat)

Außerdem glauben wir fest daran, dass die “Lösung” aus Kundensicht erst konsequent zuende gedacht ist, wenn das Material auch über den gleichen Prozess bis zur Baustelle kommt. Darum hat jeder Kunde die Option, seine Materialbestellung über bex innerhalb von 2h oder im einstündigen Wunschzeitfenster zu einem späteren Zeitpunkt liefern zu lassen. Mit bex haben Bau- und Handwerkskunden die Kontrolle über ihr Material von der Bestellung bis zur Wand. 

Händler können die kostenlose bex-App ihren Kunden empfehlen und sich so einen Vorteil beim Kunden verschaffen. bex generiert für den Händler aus einer Kunden-  Freitextbestellung eine digitale Bestellungen, die deutlich einfacher bearbeitet werden kann. Außerdem können Mitarbeiter des Händlers für Bestellungen, die nach wie vor per Telefon, Fax oder WhatsApp direkt bei Ihnen aufschlagen, mit dem flexibel buchbaren Fulfillment-Service von bex logistisch abwickeln.

Weitere Beiträge

Baustoffhandel

Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Selbst in guten Zeiten ist der Baustoffhandel ein Geschäft mit schmalen Margen. Der Nettogewinn liegt bei den meisten Baustoffhändlern typischerweise im Bereich von 2-3 Prozent. Andere Händler schaffen es jedoch, mehr Marge als der Durchschnitt zu erzielen und in Bereichen von 5 Prozent und mehr zu landen. Wie ist sowas möglich? Jetzt mehr erfahren.

Mehr lesen

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Jetzt kostenlos für den bex Newsletter anmelden und nichts mehr verpassen

Erfolgsfaktor letzte Meile im Baustoffhandel

Erfolgsfaktor letzte Meile im Baustoffhandel

Erfolgsfaktor letzte Meile im Baustoffhandel

Konnten Sie sich vor 10 Jahren vorstellen, dass es im Jahr 2020 ein logistischer Standard im E-Commerce geworden ist, Bestellungen nicht innerhalb von Tagen, sondern innerhalb von Stunden auszuliefern? 

Doch nicht nur die typischen Einzelhandelsbranchen mit Privatkunden sind betroffen. Auch für Händler mit der Zielgruppe „Bauhandwerk“ wird die Leistungsfähigkeit auf der „letzten Meile“ der Logistik immer wichtiger. 

Digitale Handelsunternehmen wie Amazon treiben diesen Wandel voran. In den USA gab Amazon 2019 1,5 Milliarden US-Dollar aus, um Prime-Nutzer innerhalb des gleichen Tages zu beliefern. Zuletzt ließ Amazon aufhorchen, indem in den USA nun Drohnen zur Belieferung eingesetzt werden. In Deutschland bestellte Amazon rund 1.800 „Sprinter“ von Daimler, um die Auslieferung selbst zu übernehmen.

„Wenn wir eine vollständige Drohnenflotte haben, können Sie alles bestellen und in 30 Minuten erhalten, wenn Sie in der Nähe eines Hubs wohnen, der von Drohnen bedient wird“

Jeff Wilke, Amazon CEO von Worldwide Consumer

Im technischen Handel, Baustoffhandel und im Produktionsverbindungshandel (PVH) scheint Drohnenlieferung innerhalb von 30 Minuten noch eine ferne Science-Fiction-Vision zu sein. Viele Bauunternehmer und Inhaber von Handwerksbetrieben haben bereits die Vorteile der kurzfristigen Lieferung von Materialien erkannt, einschließlich geringerer Transportkosten und höherer Produktivität. Einige etablierte, marktführende Unternehmen bieten heute bereits Lieferungen am gleichen Tag für lokal vorrätige Sortimente an. 

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Sie Ihr Serviceangebot neu bewerten. Bei bex beschäftigen wir uns intensiv damit, wie wir die letzte Meile vom Schmerzpunkt zum Kundenerlebnis entwickeln können – und teilen unsere Kenntnisse mit Ihnen. 

WAS IST DIE LETZTE MEILE IN DER LOGISTIK?
Die letzte Meile in der letzte Schritt des Lieferprozesses. Hierbei wird das Material zu seinem finalen Bestimmungsort transportiert. In der Baubranche ist die gängigste Form der Letzten Meile der Transport von Material vom Händler auf die Baustelle. 

Im Lieferprozess ist die letzte Meile ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Teil. Aus Sicht eines Händlers ist sie ein großer Einflussfaktor darauf, wie Kunden den Händler wahrnehmen. Wie gut oder schlecht die Logistik auf der letzten Meile läuft, ist oft ausschlaggebend für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Händlers. Dabei ist es egal, ob die Logistik durch den eigenen Fuhrpark oder den eines Partners abgewickelt wird. 

Auch in der Kalkulation spielt die Letze Meile eine große Rolle und macht über 50 Prozent der gesamten Transportkosten aus. Sie stellt somit auch einen großen Hebel dar, die eigenen Frachtkosten zu senken. Doch reine Kostensenkung bringt nichts, wenn die Leistungsfähigkeit und somit das Kundenerlebnis darunter leiden. 

WIE DURCH AMAZON UND ANDERE MARKTFÜHRER DIE KUNDENERWARTUNG BEEINFLUSST WIRD

„Zeit“ ist heute schon das knappste Gut am Bau und im Handwerk. Fachkräfte sind Mangelware. Ein Betrieb kann es sich heute immer weniger leisten, seine gut ausgebildeten und gelernten Fach- und Hilfskräfte für Tätigkeiten außerhalb der Baustelle einzusetzen. Immer mehr Bauunternehmen und Handwerksbetriebe nutzen Wege, um die Materialbeschaffung so einfach wie möglich zu gestalten. All das dient der eigenen Produktivität – der Erbringung der Bauleistung. 

Die schnelle und flexible Lieferung von Material wird immer mehr zu dem, was Kunden erwarten. Früher konnten Kunden auch mal einige Tage auf eine Lieferung warten oder bestellten gleich größere Mengen, die sie sich auf eigene Lager legten. Heute werden Kilogramm statt Tonnen bestellt, am liebsten montagnachmittag für Anlieferungen dienstagvormittags. Statt „Ich liefere es dir übermorgen Nachmittag“ erwarten Kunden immer mehr „Die Lieferung erfolgt morgen im Zeitfenster von 08:00 bis 09:00 Uhr“. 

Die Erwartungshaltung der Kunden wird dadurch geschürt, sie erleben, dass dies durchaus möglich ist. Unternehmen wie Würth haben in den letzten Jahren über 100 Millionen Euro in Logistikneubauten und -systeme investiert, um mehrere zehntausend Pakete taggleich versenden zu können. Alle zwei Wochen wird im Schnitt eine neue Würth-Niederlassung in Deutschland eröffnet. Aus den Niederlassungen heraus liefert Würth binnen 3h an seine Kunden. 

Doch nicht nur etablierte Marktführer steigern so die Erwartungshaltung der Kunden. Auch branchenfremde Quereinsteiger wie Amazon greifen nach Bau- und Handwerkskunden. Es ist ein offenes Branchengeheimnis, dass die Amerikaner im Rahmen des Verkaufs der Saint-Gobain-Handelssparte in Deutschland (u.a. Raab Karcher) in den Jahren 2018/2019 ebenfalls Interesse an einer Übernahme des Baustoffhandelsriesen hatten. 

In den USA belegt Amazon im Lieferanten-Ranking des Branchen-Informationsdienstes „MDM.com“ der führenden Industrie- und Bauproduktdistributoren im Jahr 2019 bereits den 4. Platz. Nachdem Sie 2018 nicht einmal in den Top 25 gelistet waren. 

Wer mit Marktführern Schritt halten will, sollte als Händler seinen Kunden konkretere Lieferoptionen anbieten, die der Kundenerwartung entsprechen – oder sie sogar übererfüllen. Und das bedeutet kurzfristig auf Abruf, innerhalb weniger Stunden, mit wenig oder ohne Vorlaufzeit. 

Nicht nur Amazon baut seine eigene Lieferflotte aus, auch Branchengrößen wie Würth haben die Bedeutung der letzten Meile als Instrument zur Kundenbegeisterung erkannt (Bildquellen: mercedesblog/privat)

REALITÄTEN DER LIEFERUNG AUF DER LETZTEN MEILE IM BAUGEWERBE
Trotz steigender Erwartungen der Kunden betrachten einige Händler die kurzfristige Lieferung von Material, z.B. innerhalb von 2 Stunden, als zu aufwändig oder gar als unnötig. Wenn jemand etwas dringend braucht, soll er halt herfahren und es abholen. Oder eben bis morgen Nachmittag oder übermorgen früh warten. 

Wer diese Sichtweise teilt, verschenkt einfache Möglichkeiten, Kunden zu begeistern und zu binden. Im Gegenteil zum Privatkundenmarkt spielen „Zeit“ und Verzögerung bei professionellen Kunden eine große Rolle. Egal ob durch spontane Planänderung oder nicht ausreichende Planung – wenn für Bau- und Handwerkskunden kurzfristig Materialbedarf entsteht, hat es meist teure Auswirkungen. 

Muss z.B. ein gut ausgebildeter Bauleiter oder Meister einen kurzfristigen Materialengpass durch eine Abholung ausgleichen, entstehen durch die allgemeinen Lohn- und Lohnnebenkosten von ca. 50 EUR/h schnell Kosten von 100 EUR und mehr. Dazu kommt die unwiederbringlich verlorene Zeit, die durch Anfahrt, Warten, Beladen, Rückfahrt und Entladung entsteht.

Ein weiteres Beispiel kommt aus einem Gespräch mit dem Einkaufsverantwortlichen eines großen Stuttgarter Stuckateurbetriebes. Seine Mitarbeiter kaufen bei kurzfristigen Abholungen oft noch zusätzliche Artikel, wie z.B. Handschuhe. Diese liegen aber eigentlich in den Lagern des Betriebes für die Mitarbeiter zur Mitnahme bereit. Dem Verantwortlichen wird mittelfristig nichts anderes übrig bleiben, als Teile des Sortiments für seine Mitarbeiter zu sperren oder Abholungen beim Händler gar ganz unter „Strafe“ zu stellen – was einige größere Betrieb heute bereits tun. 

Das sind nur zwei von vielen Gründen, warum die Lieferung am nächsten Tag in ungenauen Zeitfenstern („morgen“ bzw. „nachmittags“) oder das Verlassen auf Abholung durch den Kunden nicht ausreicht. Hier haben Sie die große Chance, Ihren Kunden Zeit, Geld und Nerven zu sparen, wenn Sie es ihm einfacher machen, seinen Bedarf bei Ihnen zu decken. 

WIE HÄNDLER KURZFRISTIGE LIEFERUNGEN ANBIETEN KÖNNEN

Ob Sie nun bereits eine eigene Lieferflotte haben oder bereits heute auf externe Partner setzen, spielt in der Umsetzung eines zusätzlichen Services keine Rolle. Die wenigsten sind heute auf kurzfristige Belieferungen als verlässliche Standardangebot eingestellt. 

Konnten wir Sie bereits davon überzeugen, dass kurzfristige Lieferungen am gleichen oder nächsten Tag Ihnen dabei helfen, Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Kunden zu begeistern? Dann wollen wir Ihnen nun zeigen, was unsere fünf wichtigsten Erkenntnisse und Vorraussetzungen einer erfolgreichen Einführung eines flexiblen und schnellen Lieferservices auf der letzten Meile sind: 

bex bietet einen flexiblen Lieferservice für alle Baumaterialien – innerhalb von 2 Stunden wird schnellstens angeliefert. 

DAS ENDERGEBNIS
Die Lieferung auf der letzten Meile ist ein Schatz, den Sie für Ihr Handelsunternehmen und Ihre Niederlassung einfach haben können. Sie brauchen keine großen Investitionen tätigen, sie müssen keine Prozesse in der Logistik umstellen und keine Fahrzeuge anschaffen bzw. eigene Fahrer einstellen. 

In einer Welt, in der immer mehr „auf Abruf“ zur Verfügung steht, können Sie einen neuen Standard in der Belieferung Ihrer Kunden setzen. So erhöhen Sie frühzeitig die EIntrittsbarriere für neue Wettbewerber und sorgen für höhere Kundenbindung. 

Sprechen Sie uns an und lassen Sie uns für Ihren speziellen Fall überlegen, wie wir Ihre Leistungsfähigkeit in der Logistik erhöhen können.

Weitere Beiträge

Baustoffhandel

Wie clevere Baustoffhändler mit Lieferservices profitabler werden

Selbst in guten Zeiten ist der Baustoffhandel ein Geschäft mit schmalen Margen. Der Nettogewinn liegt bei den meisten Baustoffhändlern typischerweise im Bereich von 2-3 Prozent. Andere Händler schaffen es jedoch, mehr Marge als der Durchschnitt zu erzielen und in Bereichen von 5 Prozent und mehr zu landen. Wie ist sowas möglich? Jetzt mehr erfahren.

Mehr lesen

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Spannende Themen zur Bau- und Handwerkbranche

Jetzt kostenlos für den bex Newsletter anmelden und nichts mehr verpassen